Den Abschluss einer Versicherung für ein E-Bike, das einen verhältnismäßig hohen Wert besitzt, sollten sich Besitzer in jedem Fall überlegen. Ebenso wie Fahrräder können sie relativ leicht gestohlen werden. Darüber hinaus empfiehlt es sich, in den Leistungsumfang auch Sturz-, Unfall-, Transport- und Verschleißschäden mit aufzunehmen. Wer sich die E-Bike Versicherung Erfahrungen anderer anschaut, kann leicht nachvollziehen, wie sinnvoll ein umfangreicher Schutz sein kann.

Erst vergleichen, dann abschließen

Bevor man sich für einen Anbieter entscheidet, sollten Suchende verschiedene eBike Versicherungen im Vergleich online betrachten. Der Vorteil ist, dass man schnell und unkompliziert individuelle Angebote auf einen Blick überschauen kann. Es gibt einige Unterschiede, was die jährliche Versicherungsprämie und die verschiedenen Leistungen anbelangt. Teilweise können optional Verschleißschäden aufgenommen werden. Beachten sollte man, dass diesbezüglich in der Regel der Versicherungsschutz erst nach einer Wartezeit von einigen Monaten eintritt. Zudem darf das E-Bike ein gewisses Alter nicht überschreiten. Bestenfalls beschäftigt man sich intensiv mit den E-Bike Versicherung Erfahrungen im Netz, um eine gute, passende Alternative zu finden.

E-Bike Versicherung Erfahrungen – worauf sollte man achten?

E-Bikes werden immer beliebter, denn sie bieten einige Vorteile gegenüber anderen Transportmitteln. Beispielsweise im Stadtverkehr kommt man mit den zweirädrigen Flitzern deutlich schneller voran als mit dem Auto. Darüber hinaus lassen sie sich anstrengungsfreier fahren als ein Fahrrad. Durch die E-Bike Versicherungs-Erfahrungen zahlreicher Versicherungsnehmer haben sich folgende beachtenswerte Punkte herauskristallisiert:

  • Für sogenannte S-Pedelecs, die eine höhere Motorleistung und Geschwindigkeit bieten, ist ein Versicherungskennzeichen Pflicht.
  • Wer für sein Pedelec eine herkömmliche E-Bike Versicherung abschließen möchte, sollte wissen, dass der Motor nicht mehr als 250 Watt leisten und das Fahrzeug nicht mehr als 25 km/h auf den Tacho bringen darf.
  • Pedelecs, deren Leistung höher als unter vorstehendem Punkt angeführt liegt, müssen als Mofa angemeldet werden. Infolgedessen ist eine Haftpflichtversicherung erforderlich.

E-Bike in die Hausratversicherung inkludieren?

In vielen Hausratsversicherungen ist Diebstahl von E-Bikes mit abgesichert. Jedoch sollte man sich genau über die jeweiligen Bedingungen informieren. Teilweise bezieht sich der Diebstahlschutz rein auf verschlossene Räumlichkeiten wie die Garage, in denen das Transportmittel abgestellt wurde. Wird es unterwegs entwendet, tritt die Hausratversicherung allerdings meist nicht ein. Ein weiterer negativer Aspekt ist die übliche Beschränkung des Versicherungsumfanges auf einen Teil der Gesamtsumme. Beträgt diese beispielsweise 50.000 Euro und ist das E-Bike zu 2,5 Prozent integriert, erhält der Bestohlene nur einen Betrag von 1.250 Euro. Die praktischen Fahrzeuge sind jedoch in der Anschaffung oft um einiges teurer. In einem Vergleich zieht deshalb in den meisten Fällen die Hausratversicherung gegenüber einer separaten E-Bike Versicherung den Kürzeren.

Vorteile einer speziellen Versicherung für Pedelecs und Co.

Zwar präsentieren sich Versicherungsagenturen mit einigen Unterschieden in ihrem Angebot, jedoch lassen sich in der Regel folgende Schäden absichern:

  • Diebstahl, gleich, ob das E-Bike aus einem geschlossenen Raum, vom eigenen Grundstück oder unterwegs gestohlen wird.
  • Teilediebstahl, unter gleichen Voraussetzungen wie zuvor.
  • Sachschäden, verursacht durch einen Sturz oder Defekte an der Elektronik und dem Akku; zum Teil ist es möglich, auch Konstruktionsfehler mit einzuschließen.
  • Schadensbegrenzung durch Eigen- oder Fremdverschulden, also zum Beispiel nach einem Unfall, Sturz oder einer Panne.

Spartipps

Wer sein hochwertiges E-Bike gegen alle möglichen Schäden versichern möchte, kann mit jährlichen Kosten von ungefähr 200 Euro rechnen. Allerdings sind die Angebote der unzähligen Versicherungsanbieter sehr verschieden, zudem richtet sich der Jahresbeitrag gleichfalls nach dem Anschaffungswert des Transportmittels. Manchmal ist es möglich, das E-Bike in die bereits vorhandene Fahrradversicherung zu inkludieren. Auf diesem Weg lässt sich oft einiges an Geld einsparen. Wie bereits oben angeschnitten, kann auch die Hausratversicherung eventuell eine interessante Alternative sein.

 

Werden mehrere Fahrzeuge gleichzeitig bei einem Unternehmen versichert, gibt es möglicherweise lohnenswerte Rabatte. Ein weiterer Rat: So fix, wie sich Tarife präsentieren, sind sie gar nicht immer. Bei vielen Versicherungen besteht durchaus Spielraum – zu verhandeln kann sich also lohnen. Wem das Feilschen nicht liegt, profitiert möglicherweise von E-Bike Versicherung Erfahrungen und Vergünstigungen anderer Menschen.