E-Hoverboard

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E-Hoverboard
EliasSch@pixabay

Platz ist auf dem E-Hoverboard für zwei nebeneinander stehende Füße. Soweit der Unterschied zum E-Skateboard. Die Hoverboards ähneln Segways, haben aber keine Lenkstange. Gesteuert wird das sehr kompakte E-Hoverboard durch Gewichtsverlagerungen. Beschleunigt und gebremst wird mit einer Funk-Fernbedienung oder App.

Kein Festhalten auf dem E-Hoverboard

Das Fahren auf dem E-Hoverboard muss geübt werden. Es fehlt die Lenkstange zum Festhalten und zum Balancieren des Gleichgewichts. Dafür sind die Boards sehr klein, handlich und leicht genug, um sie gerade noch unter den Arm zu klemmen. Mit etwas Übung lassen sich auf dem Hoverboard schnelle Drehungen und sogar Pirouetten ausführen. Im Vordergrund steht der Fahrspaß mit etwas Akrobatik, weniger die Geschwindigkeit.

Das E-Hoverboard – fast wie auf dem Skateboard

Optisch und fahrtechnisch ist das E-Hoverboard ein Skateboard, auf dem die Füße nebeneinander in Fahrtrichtung stehen. Beim Skateboard stehen die Füße hintereinander. Genau wie beim E-Skateboard erfolgt die Steuerung durch Verlagerung des Gewichts. Hoverboards sind zweirädrige Fahrzeuge ohne Lenkstange. Damit das Hoverboard während der Fahrt nicht kippt, sorgt ein Kreisstabilisator (Gyroskop) für Stabilität.

Wo dürfen E-Hoverboards fahren?

Die E-Hoverboards sind für den Straßenverkehr nicht zugelassen – eine weitere Gemeinsamkeit mit den E-Skateboards. Die E-Hoverboards dürfen nur im “abgegrenzten nichtöffentlichen Verkehr” bewegt werden. Darunter fallen etwa abgetrennte Innenhöfe oder die Terrasse. Wer auf öffentlichen Wegen und Straßen auf dem E-Hoverboard erwischt wird, erhält eine Geldbuße und 1 Punkt in Flensburg.

Können E-Hoverboards eine Straßenzulassung erhalten?

E-Hoverboards fahren schneller als 6 km/h, bauartbedingt und ohne körperliche Anstrengung. Für solche Fortbewegungsmittel schreiben die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) und die Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV) folgende Auflagen vor:

  • Sitz
  • Lenker
  • Bremsen
  • Beleuchtung
  • Spiegel

Damit ist eine Straßenzulassung oder Straßenbenutzung für das E-Hoverboard nicht zu erwarten. Für ein nicht motorbetriebenes Skate- oder Hoverboard, das mit mehr als 6 km/h unterwegs ist, gelten die Einschränkungen nicht: Denn es kann das Tempo nicht ohne körperliche Anstrengung.

Versicherung für Hoverboards

Mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von mehr als 6 km/h muss grundsätzlich eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden. Da E-Hoverboards allerdings nicht im Straßenverkehr betrieben werden dürfen, wird auch keine solche Versicherung angeboten. Mit dem Hoverboard angerichtete Schäden werden momentan auch nicht von den privaten Haftpflichtversicherungen übernommen. Sach- und Personenschäden sind aus eigener Tasche zu zahlen. Es haftet der Fahrer.

Führerschein für E-Hoverboards

En Führerschein ist erforderlich. Da das E-Hoverboad allerdings nicht auf der Straße betrieben werden darf, wird auch kein Führerschein angeboten. Gültig wären die Kraftrad-Klassen AM, A1, A2 und A sowie die Pkw-Klasse B. Wer unzulässigerweise mit dem E-Hoverboard auf der Straße fährt und dazu keinen gültigen Führerschein hat, macht sich nach § 21 StVG (Fahren ohne Fahrerlaubnis) zusätzlich strafbar.